Ob Stress entsteht oder nicht hängt zu 90% von persönlichen stressverschärfenden Gedanken ab. Außerdem von Ihrer Einstellung zu sich und Ihrer Handlungsfähigkeit sowie von der positiven bzw. negativen Bewertung von Herausforderungen.
Wenn Erwartungen an sich selbst und andere unrealistisch und deutlich überhöht und Ängste stark ausgeprägt sind, können Herausforderungen, die den einen schmunzeln lassen, für einen anderen zu unüberwindbaren Problemen werden.
Dadurch versetzen Sie den Körper in Stress. Die Intensität dieser Erwartungen und Ängste entscheiden darüber, ob und wie stark Stress entsteht. Man nennt Sie persönliche "Stressverstärker".
Diesen persönlichen "Stressverstärkern" liegt oft ein falscher oder verzehrter Denkstil zugrunde, der auf persönlichen Motiven und/oder schlechten Erfahrungen basiert, die nicht selten schon in der Kindheit gemacht wurden (wenn ich nicht bei allem der Beste bin, achtet mich niemand, d.h. ich bin nichts wert).
In der kognitiven Stressbewältigung geht es darum, diese persönlichen "Stressverstärker" aufzudecken, zu hinterfragen und in realistische und somit stressvermindernde Gedanken umzuwandeln.